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Krebsregister
Es gibt
in Mecklenburg-Vorpommern 4 Klinische Krebsregister für 4
Regionen:
- Neubrandenburg
- Rostock
- Schwerin
- Vorpommern (Greifswald)
Die
Krebsregister nehmen 2 Aufgabenbereiche wahr:
- Die
Erfassung epidemiologischer Daten zu Krebserkrankungen. Sie ist
gesetzlich durch die Meldepflicht geregelt und bedarf daher keiner
besonderen Einwilligung. Die epidemiologischen Daten werden an das
Gemeinsame Krebsregister der Länder Berlin, Brandenburg,
Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten Sachsen und
Thüringen in Berlin anonymisiert weitergegeben. Mittlerweile gibt
es für die Ärzte auch die Möglichkeit, diese Daten
direkt dorthin zu melden.
- Die
Erfassung weiterer Daten zur Therapie und zum Verlauf von
Krebserkrankungen. Dieses dient der Verbesserung der Versorgung der
Krebskranken und der Information über die Erfolge und Probleme der
Krebsdiagnostik und -therapie.
Die Erfassung dieser klinischen Daten ist nicht durch das Gesetz
geregelt und muß daher in einer besonderen
Einwilligungserklärung durch die Patienten explizit erlaubt
werden.
Das
Tumorzentrum Rostock setzt sich dafür ein, daß klinische und
epidemiologische Daten möglichst vollständig erfaßt
werden. Es bildet den Rahmen, in dem die kooperierenden Kliniken die
Krebsregistrierung organisieren.

Unterstützen Sie die Arbeit der krebsregister! Sie nehmen wichtige
Aufgaben für die
Fortentwicklung der Versorgung von Krebspatienten
wahr:
- Verlaufsdokumentation
aller Tumorerkrankungen in der Region Rostock
- Förderung
der Kommunikation und gegenseitigen Information auf den verschiedenen
Versorgungsebenen
- Überwachung
und Sicherung des Erfolges einer Krebsbehandlung durch Zusammenarbeit
zwischen Krankenhausärzten und Vertragsärzten
- Erkennen
späterer Nebenwirkungen der Primärbehandlung
- Schutz
der Patienten insbesondere in der Nachsorge vor zusätzlichen
Belastungen
- zeitnahe
Erfassung von Metastasen und Rezidiven
- Steigerung
der Effizienz in den Behandlungsabläufen und Förderung
wirtschaftlicher Leistungserbringung
- Förderung
der permanenten Umsetzung einer leitliniengestützten Medizin.
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